Nach einer langen Vorbereitungszeit wurde das Schulmusical „Frohsinn, Freibier, Feuer frei!“ Ende Januar 2025 an der Kantonsschule Rychenberg Winterthur mit grossem Erfolg aufgeführt. Das aufwändige Projekt brachte fast 90 Schülerinnen und Schüler zusammen, die in den Bereichen Gesang, Schauspiel, Tanz, Band und Technik mit grossem Engagement arbeiteten. – Martin Wildhaber, Musiklehrer KRW
Bereits nach den Sommerferien 2024 begann die intensive Probenphase. Die verschiedenen Gruppen – Chor, Musicalorchester, Tanzensemble sowie die Solistinnen und Solisten – erarbeiteten ihre Parts zunächst getrennt, bevor sie sich an einem Novemberwochenende zur ersten grossen Gesamtprobe in der Aula trafen. Dieses tolle Erlebnis ermutigte die Beteiligten bis im Januar 2025 nochmals Vollgas zu geben, bevor man sich im Rahmen der musikalischen Feinarbeit an drei Tagen der ersten Januarwoche und schlussendlich die szenische Arbeit im Rahmen der Probenwoche in der dritten Januarwoche voll und ganz auf das Stück einliess und aus vielen Einzelteilen ein grosses Ganzes wurde.
Die mitreissende Musik, komponiert und arrangiert von Urs Pfister und Andreas Wahlbrink, war einer beeindruckenden Zusammenarbeit der Schulmusiker zu verdanken und sorgte Dank musikalisch nahtloser Szenenübergänge für einen kurzweiligen Musicalabend mit vielen Überraschungen und musikalischen Anspielungen aus der Musikgeschichte. Der Oberstufenchor wurde erneut von Martin Wildhaber & Florian Lächli einstudiert, das Tanzensemble war unter der Leitung von René Bachmann und die Einstudierung der Solist:innen sowie die Gesamtleitung hatte ein erstes Mal Andreas Wahlbrink inne, welcher versiert durch die insgesamt 7 Aufführungen leitete. Für das Libretto sowie die Regie waren auch dieses Jahr das Erfolgsduo Rahel Imboden & Simon Berger verantwortlich, welche erneut zeigen konnten, dass durch eine gute Regiearbeit auch eine komplexe Geschichte von Laienschauspielenden mit Bravour interpretiert werden kann. Für den optischen roten Faden in Form des Bühnenbilds und verschiedener Requisiten war erneut Tobias Berger verantwortlich, welcher mit viel Feingespür für den passenden visuellen Eindruck z.B. in Form von hunderten Dosen Aromat auf und neben der Bühne sorgte. Ein erstes Mal zeigte sich Astrid Weniger für die Kostüme verantwortlich und überzeugte mit viel Engagement für Einzelne, ohne den Blick für das Ganze zu verlieren. Schlussendlich konnte Dank der professionellen Arbeit von Andreas Brüll (Tontechnik) und Benjamin Häni (Lichttechnik) eine Produktion zusammengestellt werden, welche aus technischer Sicht keine Wünsche mehr offen liess und zu einem überzeugenden Gesamtkonzept führten.
Die Premiere fand am Samstag, 24. Januar 2025 in der sehr gut gefüllten Aula der Kantonsschule Rychenberg statt und wurde mit begeistertem Applaus aufgenommen. Auch die weiteren sechs Vorstellungen waren gut besucht, wobei speziell der Zeitpunkt der Sonntagnachmittagsvorstellung beim Publikum beliebt war. Besonders erfreulich war die grosse Bandbreite des Publikums, das sowohl aus Familienmitgliedern und Freunden als auch aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonen bestand. Den krönenden Abschluss bildete die Dernière am Donnerstag, 30. Januar 2025, die mit vielen emotionalen Momenten auf der Bühne noch ein letztes Mal von den Beteiligten ausgekostet wurde. Im Anschluss gab es eine Abschlussfeier, bei der die Mitwirkenden noch einmal auf die intensiven, aber lohnenden Monate der Vorbereitung zurückblicken konnten.
Ein solches Grossprojekt mit vielen professionellen Akteur:innen wäre ohne finanzielle Unterstützung nicht möglich gewesen. Deshalb möchten wir uns im Namen aller Mitwirkenden herzlich beim Kantonsschulverein Winterthurbedanken, dessen Beitrag zur professionellen Umsetzung vieler Ideen beigetragen hat. Mit „Frohsinn, Freibier, Feuer frei!“ wurde einmal mehr bewiesen, dass Musik, Theater und Tanz an der Kantonsschule Rychenberg nicht nur Tradition haben, sondern auch eine grosse Begeisterung auslösen. Wir freuen uns bereits auf kommende Projekte und sind gespannt, welche kreativen Ideen als nächstes auf der Bühne zum Leben erweckt werden!

